Deutschland und die Welt

Ursula G. T. Müller: Globalisierung.

2014, 48 Seiten, 2 Euro
ISBN 978-3-925900-04-4

"Globalisierung" ist ein Schlagwort, das viel benutzt wird. Es wird aber von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, Politikerinnen und Politikern sehr unterschiedlich definiert. Und diese Unterschiedlichkeit in den Definitionen schlägt sich auch auf die Schlussfolgerungen nieder.
Die Autorin, ehemalige Staatssekretärin der schleswig-holsteinischen Landesregierung und heutiges »attac«-Mitglied, definiert die Globalisierung als historischen Prozess, in dessen Verlauf sich Netzwerke und Systeme gesellschaftlicher Beziehungen räumlich ausdehnen. Dadurch können menschliche Verhaltensweisen, Aktivitäten sowie die Ausübung gesellschaftlicher Macht transkontinentalen Charakter annehmen.
In dieser Broschüre wird die Globalisierung für Anfängerinnen und Anfänger vorgestellt. Zehn qualitative Veränderungen sieht die Autorin als Kennzeichen der Globalisierung an:
1. Die festgeschriebene Dominanz der USA
2. Die Durchsetzung des Neoliberalismus
3. Freie Finanzmärkte und Spekulationen
4. Schuldenkrisen als neue Weltkrisen
5. Ausbreitung der neoliberalen Wirtschaftspolitik durch Bedingun­gen der Kreditvergabe an Entwicklungsländer
6. Handelsausdehnung durch niedrige Transportkosten dank fossiler Ener­gieträger
7. Die Auswirkungen auf den internationalen Arbeitsmarkt
8. Die weltweite Entwicklung einiger Aspekte der Reproduktion
9. Internationale Institutionen und Abkommen
10. Machtverhältnisse jenseits von Regeln und Strukturen


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